Leonie Gebers, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

„Das INQA-Audit im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geht trotz Corona weiter. Die Corona-Pandemie trifft uns leider mitten in der Umsetzung unserer Entwicklungsmaßnahmen. Das führt dazu, dass wir die Umsetzung verlängern und Projektgruppen-Workshops verschieben mussten. Aktuell sind wir als BMAS sehr stark in der sozialen und wirtschaftlichen Bewältigung dieser Krise gefordert. Alle Kolleginnen und Kollegen stemmen diese Aufgabe, selbst unter erschwerten Bedingungen, wenn ich etwa an die Doppelbelastung aus Arbeit und der Betreuung der Kinder denke, die momentan nicht in die Kitas oder Schulen können. Dabei zeigt sich aber auch, dass die bereits praktizierten flexiblen Arbeitsformen die jetzt in größerem Ausmaß erforderlichen Arbeiten im Homeoffice erleichtern. Auch die abteilungsübergreifende Unterstützung besonders belasteter Referate mit freiwilligen Kolleginnen und Kollegen zur vorübergehenden Mitarbeit zeigen eine große Solidarität untereinander und können als Modell für künftige Ausgleiche von Arbeitsspitzen dienen. Wir werden also auch die Erkenntnisse aus der aktuellen Corona-Lage und ihre Auswirkungen auf unsere Arbeitskultur im weiteren Auditprozess aufgreifen und die Projekte, die wir uns vorgenommen haben, entsprechend aktualisieren.“


Birgit Rother, Personalrätin Amtsgericht Wolfenbüttel

"Die Kultur der Zusammenarbeit hat sich durch das Audit weiter positiv verändert. Das kommt dem Amtsgericht jetzt zugute. Die Beschäftigten haben im Rahmen der Mitarbeiterbefragung Stärken erkannt und benannt. Diese sind ein wesentlicher Grund für das gute Gelingen der Umstellung. Durch die Maßnahmen im Bereich Gesundheit (Reduzierung psychischer Belastungen, Achtsamkeitstrainings) haben die Kolleg*innen gute Hilfestellungen erhalten, um achtsamer mit sich umzugehen, Resilienz wurde gefördert. Es gibt zurzeit einen relativ niedrigen Krankenstand. Dank der im Audit installierten Gruppenleitungen haben wir gute Strukturen zur Weitergabe von Informationen. Arbeitsabläufe sind transparent und damit für alle selbständig umsetzbar. Im Bereich Chancengleichheit wurde die Gruppe der älteren Beschäftigten genauer in den Blick genommen und deren Bedürfnisse erhoben. Die Wertschätzung ist hier jetzt selbstverständlicher. In der Corona-Krise bleiben Ältere als Risikogruppe länger im Homeoffice bzw. werden aus dem Publikumsverkehr herausgehalten."


Kerstin Pitschmann, Leiterin Haupt, Personal- und Ordnungsamt, Gemeinde Hohe Börde

"Im Zuge des INQA Audits haben wir  begonnen, unter anderem Homeoffice und die mobile Telearbeit einzuführen , verbunden mit den entsprechenden Dienstvereinbarungen unter Beteiligung des Personalrates. Das hat uns natürlich jetzt in der Corona-Krise sehr geholfen.  Wir konnten kurzfristig weitere mobile Telearbeitsplätze für Schlüsselpositionen in unserer Verwaltung einrichten. Als Vorteil erwiesen sich ebenfalls die im Rahmen des INQA-Audits entstandenen neuen Arbeitszeitmodelle, insbesondere im Bereich der Kindereinrichtungen. Bei der Planung des Personaleinsatzes war es so möglich, flexibler zu reagieren, als es bei den alten starren Modellen möglich gewesen wäre."


Annette Schander, Mitglied der Geschäftsführung, CONSENSE GmbH

"In der Corona-Krise profitieren wir sehr von unserer Entscheidung, das INQA-Audit zu machen. Durch die Mitarbeiterbefragung wurde klar, wir müssen Informationsprozesse besser strukturieren. In der Corona-Krise werden Informationen gebündelt kommuniziert: Konferenzen, Krankheitsfall oder Teamzusammensetzung – die Mitarbeiter erhalten  Informationen ausschließlich von der Führungskraft, die für das Thema zuständig ist. Besonders gut hat sich der im Rahmen des INQA Audits neu eingeführte Gesundheits-Newsletter bewährt. Hier kommunizieren wir regelmäßig Themen zum Umgang mit der Home-Office Situation an die Kolleg*innen: Tipps zur Bewegung, zu gesunder Ernährung oder auch zur Beschäftigung der Kinder zu Hause. Diese Maßnahme konnten wir also gleich im Live-Betrieb anwenden. Sie ist unglaublich gut angekommen und hat die Motivation entscheidend gestärkt."


Tina Bakker-Riechers, Personalleiterin, Dr. Johanna Budwig GmbH & Co. KG

"Viele von uns „Budwigs" arbeiten zur Zeit von zuhause, weshalb gerade die Kommunikationsplatform „Beekeeper“, welche wir aufgrund der INQA-Maßnahme eingeführt haben, sehr hilfreich ist. Sie vereint uns kommunikativ und Prozesse laufen weiterhin gut. Der Informationsfluss fließt und wir können sicherstellen dass alle, egal von wo sie gerade arbeiten, auch wirklich wichtige Unternehmensinformationen erhalten. 
Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass gerade solch eine Art der Vernetzung und der Kommunikation so sinnvoll sein wird? Dadurch, dass wir die Software Beekeeper vor über 6 Monaten eingeführt und sie bereits mit Leben gefüllt haben, war für uns eine Umstellung in den Prozessen, wie es sie in einer Krise wie der jetzigen bedarf, nicht schwierig. Denn wir sind gut aufgestellt."


Roland Hollstein, Geschäftsführer, Grundig Business Systems GmbH

"Das INQA-Audit hat uns sehr geholfen unsere unterschiedlichen Einzel-Projekte zu systematisieren und unter dem Dach des Themenhauses konsequent und deutlich zieloptimierter vorzugehen, u.a. z.Bsp. im Bereich Führung und Kommunikation entsprechende Verbesserungen einzuführen. Das macht sich jetzt in der Krise bemerkbar, da es nun bereits etablierte und verbesserte - insbesondere auch digitalisierte Kommunikationswege - gibt, die jetzt nicht erst aufwändig und zeitraubend etabliert werden mussten."


Thomas Engel, Geschäftsführer, Engel Oberflächentechnik GmbH

"Das INQA-Audit hat uns in der aktuellen Phase geholfen. Durch die mit dem Projektteam eingeleiteten Maßnahmen haben wir u.a. unsere Strukturen und die interne Kommunikation verbessert und konnten schnell und angemessen auf die neuen Herausforderungen reagieren."


Michael Spies und Nadine Füllmann, GeschäftsführerIN, BEST CARWASH, Jürgen Spies GmbH & Co. KG

"Die Auditierung hat unseren Mitarbeitern ermöglicht Abläufe mitzuentscheiden und frei zu kreieren. Dadurch sind wir als Team zusammengewachsen und das Wir-Gefühl ist gestiegen. Genau dies hat dazu geführt, dass wir in der Corona-Krise noch enger zusammenstehen, unsere Mitarbeiter in dieser Zeit aufeinander achten und nicht nur auf sich selbst."


Radegund Beerlage, Abteilungsleiterin Verwaltung, AVG Köln GmbH

"Verschiedene Maßnahmen, die wir im Zuge des INQA-Audits initiierten, helfen uns heute, unsere Mitarbeiter*innen während der Corona Pandemie besser zu schützen und unseren Betrieb weiterzuführen.
Als Unternehmen der Abfallwirtschaft gehören wir zu den systemrelevanten Unternehmen und müssen sicherstellen, dass wir unsere Entsorgungsdienstleistung uneingeschränkt weiter aufrechterhalten.
Durch die im INQA-Audit neu geschaffene Home-Office Vereinbarung und die Erweiterung des Arbeitszeitrahmens waren wir bereits am Beginn der Pandemie sehr schnell in der Lage, flexibel zu reagieren. Unsere Verwaltung konnte weitestgehend reibungslos weiterarbeiten.
 
Mittlerweile haben wir, besonders aus Gründen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das Angebot der Home-Office Arbeitsplätze deutlich erweitert. So konnte die Betreuungsproblematik für schulpflichtige Kinder unserer Mitarbeiter*innen gut gelöst werden.
Das im INQA-Audit verbesserte Intranet wird heute für die schnelle Verbreitung wichtiger Informationen, wie z.B. Mitteilungen aus dem Infektionsschutzarbeitskreis genutzt. Besonders in den Entsorgungsbetrieben, haben uns die im INQA-Audit neu geschaffenen Zugriffsmöglichkeiten auf das Intranet sehr geholfen, die --aufgrund der aktuellen Situation- geänderten Rahmenbedingungen besser zu vermitteln.
Auch unsere im INQA-Audit ernannte Sport- und Gesundheitskoordinatorin nutzt heute diesen Weg über das Intranet, motiviert alle und schickt Tipps zur Gesunderhaltung oder auch Links für Home-Workouts."


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