Vogelsberg Consult GmbH will mit gutem Beispiel Unternehmen der Region mitnehmen

Sich mit «Zukunftsfähiger Unternehmenskultur» für die Zukunft wappnen

Sich für die Zukunft gut aufstellen, das will jedes Unternehmen. Besonders im Vogelsberg, der geographische und demographische Herausforderungen zu meistern hat, spielt das Thema Zukunftsfähigkeit eine große Rolle, mit der sich auch die Vogelsberg Consult Gesellschaft für Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung mbH tagtäglich auseinandersetzt. Mit der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ und deren Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ hat das Team von Vogelsberg Consult, allen voran Geschäftsführer Thomas Schaumberg und Katharina Barth, Beraterin für Aus- und Weiterbildung, nun einen kompetenten Partner gefunden, dessen Angebot so überzeugend war, dass man es gleich für sich selbst nutzte. Nach der erfolgreich absolvierten ersten Phase des Audits konnte Katharina Barth vor wenigen Tagen die Einstiegsurkunde des Programms entgegennehmen. Prozessbegleiterin Elisabeth Wissler übergab sie im Rahmen der Veranstaltung des Handlungsfeldes Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Schotten.

„Bereits die Einstiegsphase hat aufgezeigt, wie wertvoll eine ganzheitliche Analyse der Unternehmensstruktur ist – auch wenn man sich sehr gut aufgestellt sieht, so wie wir“, berichtet Katharina Barth. Von Relevanz für die zukunftsfähige Unternehmenskultur sind die vier personalpolitischen Handlungsfelder Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz. Im Rahmen eines ersten Workshops mit Prozessbegleiterin Wissler wurde vom gesamten Team aufgenommen, was gut läuft, womit man sehr zufrieden ist, aber natürlich auch, wo es hakt und Verbesserungen wünschenswert wären. Auch eine Mitarbeitendenbefragung gehörte in die Einstiegsphase. „Diese Befragung lieferte wichtige Impulse“, führt Thomas Schaumberg an, „denn auch aus der besten Routine heraus kann es Gründe geben, Veränderungsprozesse zu erkennen und auch anzustoßen.“ Bei Vogelsberg Consult wird dies beispielsweise die interne Kommunikation betreffen. Es gab bisher zwar regelmäßige Teamgespräche, jedoch fielen die mitunter aus und waren auch zeitlich mit zu großen Abständen angesetzt, befanden die Mitarbeitenden während des Workshops. Viele Infos verbreiteten sich über Flurgespräche mehr zufällig als gezielt. Mit einem Jour Fixe, der unabhängig von der anwesenden Mitarbeiterzahl auf jeden Fall stattfindet, bringt man sich nun auf dem Altenburger Schlossberg einmal in der Woche auf den aktuellen Stand. Transparenz und Überblick hätten sich dadurch jetzt schon verbessert, so Barth, die betont: „Auch kleine Maßnahmen können schon zu Erfolg führen.“ Neben diesen direkt umsetzbaren Plänen stehen auch langfristigere Aktionen auf der Prozess-Agenda. Insgesamt zwölf Punkte will Vogelsberg Consult in den nächsten anderthalb Jahren umsetzen, beispielsweise soll die Entlohnungsgerechtigkeit auf den Prüfstein und eine Stressanalyse soll erfolgen. Der interne Wissenstransfer soll verbessert werden und es soll ein Personaleinstiegs- und -nachfolgeplan entwickelt werden. Zu einzelnen Aufgaben müssen externe Berater hinzugezogen werden. Das übergeordnete Ziel ist Klarheit nach innen und außen. In größeren Abständen wird Prozessbegleiterin Wissler den Fortschritt des Audits in Augenschein nehmen und unterstützen, sodass am Ende der Zweijahresfrist die Urkunde überreicht werden kann.

„Wir haben als Team einen anstrengenden Weg vor uns“, weiß die Projektverantwortliche Barth. Ihre Aufgabe wird es sein, ihr Team auch während des Tagesgeschäftes und nach dem hoffnungsvollen Start bei der Stange zu halten. „Aber wenn ich auf die bisherigen Verbesserungen schon bei der Umsetzung kleiner Maßnahmen schaue, bin ich zuversichtlich, dass das gelingen kann.“

Mit ihren eigenen Erfahrungen und dem Wissen um Stolpersteine und Etappenziele will die Gesellschaft für Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung nun andere Vogelsberger Unternehmen mit auf den Weg in eine zukunftsfähige Unternehmenskultur nehmen und bietet sich dafür als erster Ansprechpartner an, der Kontakte zu zertifizierten Beratern herstellen kann. „Wir sind sicher, dass ein solcher Prozess in einem Unternehmen dazu dient, in Zukunft mehr Chancen im Wettbewerb um Fachkräfte zu haben“, so Geschäftsführer Schaumberg

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