Modern und zukunftsorientiert - Stadtverwaltung startet Wandlungsprozess

Doreen Molnár, Referentin in der Abteilung Digitalisierung und Gestaltung einer zukunftsgerechten Arbeitswelt im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, überreicht die Einstiegsurkunde an Bürgermeister Swen Ennullat. Foto: Reik Anton
© Doreen Molnár, Referentin in der Abteilung Digitalisierung und Gestaltung einer zukunftsgerechten Arbeitswelt im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, überreicht die Einstiegsurkunde an Bürgermeister Swen Ennullat. Foto: Reik Anton

Die Stadtverwaltung Königs Wusterhausen stellt die Weichen für die Zukunft. Um diese Herausforderung effektiv meistern zu können, beteiligt sich die Stadt an dem Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“. Damit gehört die Kommune zu den Vorreitern in Brandenburg. Zu Beginn des Audits nahm die Mehrheit der rund 460 Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter an einer anonymen Befragung teil. 

Das Audit wird von der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) angeboten. Die INQA wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ins Leben gerufen und besteht u.a. aus Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden, Arbeitgebervereinigungen sowie Kammern, Gewerkschaften und Unternehmen. 

Für die Teilnahme am Audit erhielt Bürgermeister Swen Ennullat stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Montag, den 26.08.2019, während der Stadtverordnetenversammlung die Einstiegsurkunde aus den Händen von Doreen Molnár, Referentin in der Abteilung Digitalisierung und Gestaltung einer zukunftsgerechten Arbeitswelt im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Auch INQA-Prozessbegleiter Ferdinand Kögler wohnte der Verleihung bei. 

 

Insgesamt sollen bis ins kommende Jahr 21 Maßnahmen umgesetzt werden. Dazu wurden Projektgruppen gebildet, die sich regelmäßig treffen. Die Gruppen bzw. Maßnahmen teilen sich in die Bereiche „Mitarbeiterorientierte Führung und Kommunikation“, „Gesundheitsmanagement“, „Wissen und Kompetenz“ und „Vielfalt und Chancengleichheit“ auf. Die anonymisierte Mitarbeiterbefragung erfolgte zwischen dem 24.09.2018 und dem 19.10.2018. „Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die sich an der Umfrage beteiligt haben und auch denen, die nun in den Arbeitsgruppen tätig sind. Das ist zeitaufwändig, aber sinnvoll. Es gilt, die Verwaltung zukunftsfest zu machen und die Kompetenzen als moderner Arbeitgeber weiter auszubauen. Das wichtigste Potential eines Unternehmens sind immer die Menschen. Und das ist natürlich auch bei uns so“, betont Swen Ennullat. 

Schwerpunkte des Projektes sind: 

- Klare Strukturen zur Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit 

- Imagegewinn als zukunftsorientierter Betrieb 

- Strategien zur nachhaltigen Weiterentwicklung 

- aus Sicht der Beschäftigten: Mitgestaltung der Arbeitskultur, Attraktivität des Arbeitsumfeldes, Entwicklungsmöglichkeiten, nachhaltige Vereinbarungen mit der Geschäftsführung. 

 

In Brandenburg ist Königs Wusterhausen mit der Teilnahme an diesem Projekt Vorreiter unter den Kommunen. „Es ist ein gutes Instrument, um auf die Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen zu können. Außerdem heben wir uns auf dem Arbeitsmarkt heraus und sind auch künftig attraktiv für Fachkräfte“, erklärte Swen Ennullat. Bundesweit nehmen dutzende Kommunen das Audit wahr, darüber hinaus auch Großkonzerne wie die Adler Modemärkte AG. 

Weitere Informationen zur Stadtverwaltung Königs Wusterhausen finden Sie unter: www.koenigs-wusterhausen.de

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