Die eigenen Standards erfüllen: BMAS durchläuft Audit-Verfahren


© Bundesminister Heil und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMAS erhalten die Einstiegsurkunde für das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ Quelle: K. Matzke / BMAS

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) durchläuft den selbst entwickelten Audit-Prozess und will sich damit als zukunftsfähiger Arbeitgeber aufstellen. Als ersten Meilenstein hat das BMAS den Einstiegsprozess des Audit-Verfahrens abgeschlossen. Das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) haben seit dem Start mehr als 200 Unternehmen durchlaufen. Mit seiner Teilnahme stellt das Ministerium die eigene Unternehmenskultur auf den Prüfstand und will weitere Unternehmen ermutigen, sich im Rahmen des INQA-Audits als zukunftsorientierter Arbeitgeber zu positionieren. 

„Heute kann sich kein Unternehmen mehr leisten kann, die Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zu berücksichtigen“, sagte Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, anlässlich der Verleihung der Einstiegsurkunde des Audits am 17. September in Köln.  „Das gilt auch für mein Ministerium, das mehr als 1000 Menschen beschäftigt.“ Man habe die Beschäftigten befragt, was ihnen wichtig sei und mit dem Personalrat eine zukunftsweisende Vereinbarung getroffen. „Es geht um ortsunabhängiges Arbeiten, um flexible Arbeitszeiten, um mobile Arbeit. Hier machen wir sehr viel möglich, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine größere Flexibilität haben, Arbeiten und Beruf besser miteinander vereinbaren können“, sagte Heil. „Das ist auch vor dem Hintergrund, dass das Ministerium an den Standorten Bonn und Berlin vertreten ist, von Bedeutung.“ 

Die 2002 ins Leben gerufene Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) beschäftigt sich mit Fragen der Arbeitswelt 4.0 und bietet mit dem Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ ein Verfahren, mit dem Unternehmen, Verwaltungen und Verbände ihre Zukunftsfähigkeit hinterfragen können. Damit unterstützen das BMAS und die Initiative Arbeitgeber und Beschäftigte, die betrieblichen Herausforderungen und die damit verbundenen Veränderungsprozesse gemeinsam zu bewältigen sowie eine gute Unternehmenskultur und bessere Arbeitsqualität nachhaltig in Organisationen zu verankern. 

Aus der Mitarbeiterbefragung hat das Projektteam des Ministeriums 35 Maßnahmen abgeleitet, die es bis Ende 2020 einleiten will. Dabei geht es unter anderem um Gleichstellung, Inklusion,  Wissenstransfer und Veränderungen durch neue Herausforderungen. „Als Ministerium für die Zukunft der Arbeit wollen wir selbst auch Vorreiter einer zukunftsorientierten Unternehmenskultur sein“, sagte Heil. „Deshalb war es an der Zeit, dass wir auch als Arbeitgeber beim INQA-Audit mitmachen und uns zusammen mit unseren Beschäftigten auf den Weg machen, eine zukunftsfähige Unternehmenskultur im Ministerium zu entwickeln und zu leben.“

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