Die Graepel Gruppe legt hohen Wert auf gute Unternehmenskultur Friedrich Graepel AG mit Einstiegsurkunde des Audits „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ ausgezeichnet

Löningen, den 18.02.2020

Graepel hat die erste Phase des Audits „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit erfolgreich absolviert und erhielt dafür die Einstiegsurkunde des gleichnamigen Programms durch Lutz Stratmann, Geschäftsführer der Demografieagentur für die Wirtschaft, überreicht.

Carlo Graepel, Vorstand der Friedrich Graepel AG: „Für den Erfolg von Graepel sind unsere Mitarbeiter von zentraler Bedeutung und wir müssen uns angesichts der Veränderungen in unserer Branche mehr denn je für die Herausforderungen der Zukunft rüsten. Dabei hat eine gute und sich positiv weiter entwickelnde Unternehmenskultur einen wichtigen Stellenwert. Aus diesem Grund haben wir uns damit beschäftigt, wie wir uns hier optimal aufstellen können. Besonders wichtig war uns, die unterschiedlichen Gegebenheiten an unseren drei deutschen Standorten in Einklang zu bringen.“

Mit Hilfe des Audits „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ können sich Unternehmen und Verwaltungen Klarheit darüber verschaffen, wie zukunftsorientiert ihre Organisations- und Personalpolitik ist und wo Potenziale liegen. Am Anfang des Prozesses steht eine Mitarbeiterbefragung an den drei deutschen Standorten. „Einige Mitarbeiter freuten sich darüber, dass der Unternehmensleitung ihre Meinung wichtig ist und sie ein solches Programm durchführt. Andere sahen die Umfrage skeptisch, da sie in der Vergangenheit bisher mit Befragungen noch keine nachhaltigen Erfahrungen gemacht haben.“

Im Anschluss an die Befragung gründete sich eine Projektgruppe, die möglichst repräsentativ nach Geschlecht, Alter, beruflicher Funktion und Zugehörigkeit zusammengestellt wurde sowie alle Bereiche des Unternehmens abbildete. „Wir haben für jede der 4-Säulen Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen im Analyse- und Maßnahmen-Workshop Maßnahmen erarbeitet, die wir bis zum Frühjahr 2021 umsetzen können, um uns im Sinne unserer Mitarbeiter weiterzuentwickeln“, beschreibt Eva Pophanken, die Projektverantwortliche, den Prozess.

Insgesamt 21 Maßnahmen sind in der Umsetzung. Beim Thema Personalführung nahm man sich vor, die Führungsgrundsätze zu überarbeiten, die Kommunikation im Unternehmen zu verbessern, auch indem man Mitarbeitergespräche neu konzeptioniert und die Feedback- und Meetingkultur verbessert, sowie Arbeitszeitmodelle und die Möglichkeit zur Arbeitsplatzgestaltung auszuloten. Beim Thema Chancengleichheit & Diversity will man etwa Integrationsprogramme für neue Mitarbeiter auflegen, Führungskräfteschulungen zu den Themen Diskriminierung und Umgang mit Konflikten anbieten oder z.B. auch ein Beratungsangebot für Mitarbeiter in Notsituationen einführen. In Punkto Gesundheit sollen diverse Konzepte die physische und psychische Gesundheit sowie die Widerstandskraft stärken. Im Bereich „Wissen“ will man eine kontinuierliche Personalentwicklung aufbauen, auf lebenslanges Lernen setzen und Wissenstransfers sicherstellen.
 

Graepel Gruppe

Graepel ist gleichermaßen ein Traditionsunternehmen und ein Familienunternehmen. Gegründet 1889, hat sich Graepel schon lange als Systemlieferant für innovative Blechprodukte am Markt einen Namen gemacht. Die Graepel Gruppe verfügt über drei deutsche Standorte in Löningen (2mal in Löningen) und Seehausen sowie eine nordamerikanische Niederlassung in Nebraska und eine Niederlassung im indischen Chandigarh. Insgesamt beschäftigt Graepel aktuell etwa 700 Mitarbeiter.
 

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit: Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Attraktive Arbeitsbedingungen sind heute mehr denn je ein Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland und bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung in Unternehmen und Verwaltungen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt daher mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) eine Plattform, auf der sich Verbände und Institutionen der Wirtschaft, Unternehmen, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, Sozialversicherungsträger, Kammern und Stiftungen gemeinsam mit der Politik für eine neue, nachhaltige Arbeitskultur einsetzen – entlang der Themenfelder Personalführung, Gesundheit, Wissen & Kompetenz sowie Chancengleichheit & Diversity. Als unabhängiges Netzwerk bietet die Initiative konkrete Beratungs- und Informationsangebote für Betriebe und Verwaltungen sowie vielfältige Austauschmöglichkeiten in zahlreichen - auch regionalen - Unternehmens- und Branchennetzwerken: www.inqa.de.

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