Stadtverwaltung Lennestadt mit Einstiegsurkunde des INQA-Audits ausgezeichnet

Die Stadtverwaltung Lennestadt hat die erste Phase des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur der Initiative Neue Qualität der Arbeit erfolgreich absolviert und erhielt dafür die Einstiegsurkunde des Programms. Rüdiger Barteit, Fachbereichsleiter und Kämmerer: „Nachdem wir jahrzehntelang keine besonderen Nöte hatten, Personal im öffentlichen Dienst zu gewinnen, hat sich die Situation nun im Zuge des demografischen Wandels stark verändert. Um gut ausgebildete Kräfte hat ein Wettbewerb eingesetzt, der auch unsere Verwaltung trifft. Auch zieht das klassische Argument „sicherer Arbeitsplatz“ nicht mehr wie früher. Unser Ziel war es, mithilfe einer unabhängigen Außenperspektive Veränderungen anzustoßen und uns auch als Arbeitgeber attraktiver aufzustellen.“

Die Stadverwaltung Lennestadt gehört zu den ersten 100 Teilnehmern im Pilotbetrieb des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur. Mit Hilfe des Programms können sich Unternehmen und Verwaltungen Klarheit darüber verschaffen, wie zukunftsorientiert ihre Organisations- und Personalpolitik ist und wo mögliche Verbesserungspotenziale liegen. 

Im Rahmen des Auditierungsprozesses wurden in einer anonymen Befragung der Mitarbeitenden und der Geschäftsführung bereits bestehende Maßnahmen und Veränderungsbedarfe ermittelt. Eine eigens eingerichtete, interne Projektgruppe, bestehend aus Mitarbeitenden verschiedener Betriebsbereiche, erstellte daraufhin einen konkreten Entwicklungs- und Maßnahmenplan. Heike Andreschak, die als Prozessbegleiterin beim Audit fungiert, freut sich über das Engagement: „Die Stadtverwaltung Lennestadt hat einen sehr beteiligungsorientierten Zugang zum INQA-Audit gewählt. Von vornherein wurde allen Beschäftigten die Möglichkeit geboten, sich durch Ideen und Mithilfe einzubringen. Beeindruckt hat mich auch die Bereitschaft und der Wunsch, beim Thema Inklusion als öffentlicher Arbeitgeber besondere Verantwortung zu übernehmen.“

Insgesamt 18 Maßnahmen hat die Projektgruppe in den Bereichen Wissen und Kompetenz, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit und Personalführung erarbeitet. Besonderer Augenmerk lag dabei auf dem Thema psychische und physische Gesundheit. Rüdiger Barteit: „Am INQA-Audit schätzen wir den strukturierten und mitarbeiterorientierten Ansatz. Der Projektgruppe ist es gelungen, für die Erstellung des Entwicklungsplans viele Freiwillige aus der Belegschaft zu gewinnen. Diesen Weg möchten wir nun konsequent fortsetzen.“

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