Stadt Bünde mit Einstiegsurkunde des Audits "Zukunftsfähige Unternehmenskultur" ausgezeichnet

Die Stadt Bünde hat die erste Phase des Audits „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit erfolgreich absolviert und erhielt die Einstiegsurkunde des Programms. Die Stadt Bünde gehört zu den ersten 100 Teilnehmern im Pilotbetrieb des Audits.

Henriette König, Bereichsleiterin und Mitverantwortliche für das Audit, hat den Prozess von Anfang an begleitet: „Unser Arbeitsalltag erfordert es, dass wir uns auch im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern stetig weiterentwickeln und in den verschiedensten Bereichen schulen. Eine gute Personalentwicklung ist dafür Grundvoraussetzung. Daher haben nicht nur unsere Mitarbeitenden vermehrt den Wunsch nach einer konkreten Personalentwicklungsstrategie geäußert. Bei der Recherche zur Umsetzung sind wir auf das Audit der Initiative Neue Qualität der Arbeit aufmerksam geworden. Unser Ziel bestand darin, Veränderungen anzustoßen, um die Motivation und Leistungsbereitschaft durch neue Anreize zu verstärken. Eine positive und mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur ist dabei für uns unerlässlich.“

„Der offene Beteiligungsprozess hat uns und unsere Mitarbeitenden überzeugt. Jede und jeder hat die Gelegenheit, den Veränderungsprozess mitzugestalten, was der Akzeptanz des Audits bei uns stark geholfen hat. Der klare Zeitrahmen hilft uns dabei, unsere Ziele fokussiert zu verfolgen“, so Henriette König.

Astrid Laudage, die die Stadtverwaltung Bünde als Prozessbegleiterin im Zertifizierungsprozess unterstützt, stellt fest: „Die Beschäftigten der Stadt Bünde denken und handeln sehr bürgernah. Sie stehen vor der Herausforderung, sich in immer kürzeren Abständen verändernden Anforderungen zu stellen. Um die Beschäftigten im Umgang mit Veränderungen zu unterstützen und die Leistungsfähigkeit der Verwaltung nachhaltig zu stärken, hat die Projektgruppe in einem konstruktiven Dialogprozess ein anspruchsvolles Maßnahmenpaket erarbeitet.  Besonders beeindruckt hat mich der hierarchieübergreifende offene Austausch von Argumenten, die hohe Transparenz und offene Kommunikation im laufenden Zertifizierungsprozess.“

Insgesamt 14 Maßnahmen aus den Themenfeldern Mitarbeiterführung, Gesundheitsmanagement, Chancengleichheit und Diversity sowie Wissen und Kompetenz hat die Projektgruppe nun gemeinsam erarbeitet. Sie sollen im Laufe der nächsten 12 Monate umgesetzt werden. Besonderes Augenmerk legte sie dabei auf die Entwicklung einer betrieblichen Gesundheitsförderung, die Erstellung von Kompetenzprofilen und die Etablierung eines Schulungs- und Fortbildungskonzeptes. Am Ende des zweistufigen Audits erhalten die Teilnehmer die Abschlussurkunde.

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