Mühlhäuser Werkstätten mit Einstiegsurkunde des INQA-Audits ausgezeichnet

Die Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V.  haben die erste Phase des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur der Initiative Neue Qualität der Arbeit erfolgreich absolviert und erhalten dafür die Einstiegsurkunde des Programms. Astrid Faber, Vorstandsvorsitzende der Mühlhäuser Werkstätten: „Wir haben uns bewusst für das INQA-Audit entschieden, weil es im Vergleich zu anderen Qualitätsinitiativen oder –siegeln deutlich mehr in die Tiefe geht und einen umfassenden Blick auf die Situation im Unternehmen gestattet.“

Im Rahmen des Auditierungsprozesses wurden in einer ersten, anonymen Befragung der Mitarbeiter und der Geschäftsführung Veränderungsbedarfe ermittelt. Eine 17-köpfige, interne Projektgruppe, bestehend aus Geschäftsführung und Mitarbeitern, erstellte daraufhin einen konkreten Entwicklungs- und Maßnahmenplan. Dazu gehört unter anderem die weitere Flexibilisierung der individuellen Arbeitszeitmodelle. Astrid Faber: „Wir setzen auf lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle, denn es wird für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wichtiger, berufliche und private Verpflichtungen stressfrei miteinander vereinbaren zu können.“ Weitere Maßnahmen betreffen ein strukturiertes Wissen- und Kompetenzmanagement oder auch einen neuen Fokus auf die Prävention von psychischen Belastungsspitzen.

Angelika Pietzsch von der BVU Bildungs-, Vermittlungs- und Unternehmensberatungs-GmbH, die als Prozessberaterin beim Audit fungiert, ergänzt: „Als gemeinnütziges Unternehmen mit christlichem Leitbild sind die Mühlhäuser Werkstätten schon sehr gut aufgestellt, was ihre Führungskultur, das betriebliche Gesundheitsmanagement und das kooperative Miteinander angeht. Das Audit soll diese Botschaft durchaus selbstbewusst nach außen tragen, aber auch punktuell weitere Verbesserungspotenziale heben.“

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