Landkreis Osnabrück erhält INQA-Audit Abschlussurkunde

Als eines der ersten Unternehmen deutschlandweit hat der Landkreis Osnabrück am „INQA-Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) teilgenommen. Nach erfolgreicher Beendigung des Prozesses erhielt der Landkreis Osnabrück nun am 14.03.2016 die offizielle INQA-Audit Abschlussurkunde.

Landrat Michael Lübbersmann freute sich über das erfolgreiche Abschneiden: „Die Auszeichnung belegt, dass der Landkreis Osnabrück als Arbeitgeber gut aufgestellt ist und sich ständig weiterentwickelt. Eine Voraussetzung dafür ist, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Ideen einbringen können, was sich auch im Auditierungsprozess gezeigt hat.“

Der Prozess startete 2013 mit einer Informationsveranstaltung für die Belegschaft. Anschließend wurden in einer anonymen Befragung der Mitarbeitenden und der Geschäftsführung Veränderungsbedarfe ermittelt. Prozessbegleiterin Heike Andreschak, die die Urkunde persönlich an den Landkreis überreichte, äußerte sich beeindruckt über die Motivation auf allen Ebenen: „Der Landkreis Osnabrück hat sich von Anfang an hohe Ziele gesetzt und ist in vielen Handlungsfeldern aktiv geworden.“ Eine interne Projektgruppe, bestehend aus Beschäftigten aller Abteilungen und Bereiche sowie der Führungskräfte, erstellte auf Basis der Mitarbeiterbefragung und der angesprochenen Themen einen umfassenden Entwicklungs- und Maßnahmenplan für die Themenbereiche Personalgewinnung, Personalbindung, Ausbildung, Kommunikation, Frauenförderung, Vielfalt und Gesundheit.

 „In unserem Haus haben wir uns schon früh mit dem Thema moderne Personalführung auseinandergesetzt. Mit der Einführung unseres Personalkonzeptes ‚Der Landkreis Osnabrück, ein Arbeitgeber gibt Perspektiven‘ war für uns der richtige Zeitpunkt gekommen, alle Maßnahmen, die sich mit dem Thema Personal beschäftigen, noch einmal kritisch zu überdenken. Das INQA-Audit hat uns den passenden Rahmen gegeben, um Verbesserungen zielgerichtet und konsequent anzugehen“, sagte der Erste Kreisrat und Personaldezernent Stefan Muhle. Besonders positiv bewertete er den ganzheitlichen Ansatz, bei dem alle Mitarbeiter, von der Führungsebene bis in die Fachabteilungen, in den Prozess einbezogen wurden. Die Partizipation und das Engagement der Mitarbeiter auf allen Ebenen hatten bei der Durchführung wichtige Anregungen und Impulse geliefert und den nachhaltigen Erfolg des INQA-Audits sichergestellt.

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