Kreis Groß-Gerau mit Abschlussurkunde des Audits „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ ausgezeichnet

Den ersten Schritt des INQA-Audits erfolgreich abgeschlossen hat der Kreis Groß-Gerau. Arbeitsministerin Katarina Barley (Zweite von rechts) übergab die Urkunde bei einem Termin in Groß-Gerau an Landrat Thomas Will, sowie Yvonne Wiegers und Patrick Fiederer (rechts) von der Projektgruppe. Foto: Kreisverwaltung

Kreis Groß-Gerau, der 22. Januar 2018 /// Die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Groß-Gerau ist hoch: flexible Arbeitszeit, Tätigkeiten, Arbeitsatmosphäre – all das kam gut weg bei einer Befragung im Landratsamt und den Außenstellen. Allerdings wurde dabei auch Potenzial für Verbesserungen deutlich. Bessere Information, mehr Transparenz, intensiveres Wissensmanagement – das wünschte sich der eine oder die andere. Solche Möglichkeiten zu erkennen und Maßnahmen für Verbesserungen zu entwickeln, ist das Ziel von INQA – der Initiative Neue Qualität der Arbeit.

Der Kreis Groß-Gerau startete im vergangenen Jahr ins INQA-Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“. Obwohl die Kreisverwaltung nur ein gutes dreiviertel Jahr Zeit hatte für Bestandsaufnahme, Festlegen und Umsetzen der ersten 40 Maßnahmen, hat sie es geschafft: Das Entscheidungsgremium - bestehend aus je einem Vertreter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Great Place to Work Deutschland, Demographie Netzwerk e.V. und der Bertelsmann Stiftung - hat dem Kreis die INQA-Audit-Auszeichnung zuerkannt.

Jetzt bekam Landrat Thomas Will die Urkunde überreicht, die die Zertifizierung bis Ende 2019 dokumentiert. Die geschäftsführende Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Katarina Barley, hat die Urkunde unterzeichnet und in Groß-Gerau an den Landrat sowie Yvonne Wiegers und Patrick Fiederer, die beiden Projektverantwortlichen in der Verwaltung, übergeben. Bei einer kleinen Feierstunde im Landratsamt mit Mitgliedern der 23-köpfigen INQA-Projektgruppe lobte Prozessbegleiterin Frauke Spreckels die Entwicklung innerhalb der Verwaltung: „Die anfänglich spürbare Skepsis hat sich aufgelöst und es hat sich atmosphärisch im Haus viel getan.“

Thomas Will dankte allen Prozessbeteiligten, blickte auf die bisherige Arbeit zurück und beschrieb die Ziele von INQA: „Wir wollen uns als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Und wir wollen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wissen, wie sie die Abläufe, das Arbeitsumfeld, die Vorgesetzten wahrnehmen. Jetzt, mit der Urkundenübergabe, machen wir ein Semikolon hinter den Prozess, aber keinen Punkt.“ Denn eine neue INQA-Projektgruppe setzt die Arbeit fort, wird die Themenfelder Personalführung, Gesundheit, Wissen & Kompetenz sowie Chancengleichheit & Diversity weiter genau betrachten. „Wichtig ist, dass bei der Umsetzung der Maßnahmen – sei es die leistungsorientierte Bezahlung, seien es Personalentwicklung, Ausbildungsmarketing, Gesundheitsmanagement oder Informationsfluss – alle Mitarbeiter/innen mitgenommen werden“, so Landrat Will.

Weitere Informationen zum Kreis Groß-Gerau finden Sie unter www.kreisgg.de.

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