Hering Bau GmbH für zukunftsfähige Unternehmenskultur von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles ausgezeichnet

Nicole Trettner, Bundesministerin Andrea Nahles, Annette Hering. Fotograf: Thomas Kunsch

Die Hering Bau GmbH aus Burbach gehört zu den 100 ersten Absolventen des Audits „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“, das von der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) angeboten wird. Am 27. Juni 2017 zeichneten Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, und Liz Mohn, stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann Stiftung, das Unternehmen für seinen Einsatz für gute Arbeitsbedingungen aus.

Nicole Trettner vom Personalmanagement bei Hering Bau begleitete den Prozess: „Sehr geschätzt haben wir die Zusammenarbeit in der Projektgruppe, in der Mitarbeitende aus allen Unternehmensbereichen sehr engagiert zusammengearbeitet haben. In dieser breiten Aufstellung konnten wir sicherstellen, dass alle Interessen optimal vertreten werden. Durch die verschiedenen Vertreterinnen und Vertreter aus den jeweiligen Abteilungen waren alle Mitarbeitende zu jeder Zeit involviert und informiert und haben die Fortschritte schnell mitbekommen.“

Transparenz und Weiterentwicklung durch Mitarbeitergespräche

Besonderes Augenmerk legten die Beschäftigten dabei auf die Themen Kommunikation, Transparenz und Führung sowie Gesundheit. In Workshops zum Thema psychische Gesundheit initiierte die Projektgruppe so zum Beispiel die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung, auf deren Basis sie nun weiter an den Arbeitsbedingungen im Unternehmen arbeiten. Inhaltliche Überarbeitungen der nun regelmäßig stattfindenden Mitarbeitergespräche sorgen für Transparenz und schaffen Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen. Die gemeinsam erarbeiteten Maßnahmen werden auch mit Abschluss des Auditierungsprozesses im Unternehmen fortgesetzt. 

Intensiver Einsatz für physische Gesundheit

Der Auditierungsprozess, zu dem sich die Hering Bau GmbH im Zuge der Sanierung eines Unternehmensbereiches entschlossen hatte, begann mit einer schriftlichen Befragung der Mitarbeitenden und der Geschäftsführung. Hierbei wurden erste Herausforderungen und Verbesserungsbedarfe hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und der Unternehmenskultur identifiziert. In der dann eingerichteten Projektgruppe, in der gleichermaßen Beschäftigte und Führungskräfte vertreten waren, entwickelte das Unternehmen einen umfassenden Entwicklungsplan.

Bettina Jäkel-Schmidt, die Hering Bau im Zertifizierungsprozess betreute, hatte dem Unternehmen und seinen Mitarbeitenden bereits im März 2017 die Abschlussurkunde des Programms überreicht. Sie stellt fest: „Bemerkenswert für das Unternehmen Hering ist, dass sie auf Grundlage einer langen Tradition eines sozialen Miteinanders für die unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Arbeitsplätze – ob im Gleisbau oder Büro – sehr differenzierte Lösungen suchen. Besonders beim Thema Gesundheit haben sie einen ganzheitlichen Ansatz gewählt und sich intensiv mit den Aspekten gute Kommunikation, Wertschätzung, kollegialer Umgang und Unfallverhütung auseinandergesetzt. Konkrete Angebote zum Erhalt der physischen Gesundheit runden das Spektrum ab. Das Thema spielt hier eine wirklich zentrale Rolle und ist insgesamt gut mit den Instrumenten der Führung und des Lernens verbunden.“

Hier finden Sie weitere Informationen zur Hering Bau GmbH: www.heringinternational.com/de

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