Harting GmbH von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles für zukunftsfähige Unternehmenskultur ausgezeichnet

Die HARTING Technologiegruppe hat das Audit "Zukunftsfähige Unternehmenskultur" erfolgreich bestanden. Die Tochtergesellschaft HARTING Electric, die hierbei als Pilotunternehmen fungierte, bekam am 6. September 2016 die Abschlussurkunde überreicht. Die Auszeichnung nahmen in Berlin die beiden Projektverantwortlichen Christoph Wagener und Patrick Lahme (beide HARTING Personalleitung) offiziell aus den Händen von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles entgegen.

HARTING Electric hatte in den vergangenen 24 Monaten in verschiedenen Projektgruppen bestimmte interne Prozesse geändert oder neu implementiert. „Damit haben wir HARTING fitter für die Zukunft gemacht“, erläutert Christoph Wagener, Projektleiter des Audits bei HARTING.

Maßnahmenpaket bei HARTING umgesetzt

HARTING hat nun in den vergangenen Monaten ein Maßnahmenpaket aus den genannten Handlungsbereichen realisiert, das die Position der Technologiegruppe langfristig am Markt festigen soll. „Diese verschiedenen Maßnahmen haben wir zunächst mit der internen Projektgruppe, die sich aus Mitarbeitenden aller Hierarchie-Ebenen zusammensetzt, identifiziert. Nach erfolgreicher Implementierung  bei HARTING Electric setzen wir sie nach und nach in der gesamten Technologiegruppe um“, sagt Wagener. „Wir wollen auch in Zukunft qualifizierte Mitarbeitende hier in der Region gewinnen. Daher ist dieses Projekt so wichtig für HARTING“, wie Patrick Lahme, Referent HR-Projekte, betont.

Die Tochtergesellschaft HARTING Electric gehörte zu den ersten von 100 Pilotunternehmen, die sich an diesem Projekt beteiligten. Zunächst wurde bei HARTING Electric eine Befragung der Geschäftsführung und der Mitarbeitenden durchgeführt. Auf dieser Basis hat das Projektteam dann den Entwicklungsplan mit 18 einzelnen Maßnahmen umgesetzt. So wurde zum Beispiel der Einzelakkord in mehreren Bereichen durch die Einführung von sogenannten „One-Piece-Flow“-Linien durch Gruppenziele ersetzt. Des Weiteren führte HARTING einen Prozess ein, um Wissensdefizite während Abwesenheiten (wie zum Beispiel Elternzeit) zu vermeiden und damit die Bindung der Mitarbeitenden zum Unternehmen zu stärken. Zudem sind in Kooperation mit den Lübbecker Werkstätten integrative Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen worden.
  
Ein Vorteil dieses INQA-Audits für die HARTING Tochtergesellschaft: Das Unternehmen kann sich mit anderen teilnehmenden Firmen austauschen und erhält durch den Input vom externen Prozessbegleiter neue Sichtweisen. Begleitet wurde das Projekt von Torsten Wächter, Inhaber des Beratungsunternehmens „custos consulting“ aus Osnabrück.

Unternehmens-Case zum Download

Weitere Informationen zu HARTING unter: www.harting.de

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