DSG-Canusa GmbH mit Einstiegsurkunde des INQA-Audits ausgezeichnet

Die DSG-Canusa GmbH gehört zu den ersten 100 Teilnehmern am Pilotbetrieb des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur. Das Unternehmen hat die erste Phase des Programms der Initiative Neue Qualität der Arbeit erfolgreich absolviert und erhält dafür die Einstiegsurkunde.

Im April 2015 begann der Auditierungsprozess im Unternehmen. In einer ersten, anonymen Befragung der Mitarbeiter und der Geschäftsführung, an der rund 75 Prozent der Mitarbeiter teilnahmen, wurden die Veränderungsbedarfe ermittelt. Reinhard Wannovius, Personalmanager und Projektleiter: „Wir haben zwar sehr positives Feedback erhalten, aber eine gute Grundstimmung, unsere wirtschaftlich gute Lage und eine extrem niedrige Fluktuation bedeuten nicht, dass unsere Mitarbeiter kein Verbesserungspotenzial sehen.“

Eine interne 25-köpfige Projektgruppe, bestehend aus Beschäftigten aller fünf Schichtgruppen und Führungskräften, erstellte auf Basis der Mitarbeiterbefragung einen 19 Punkte umfassenden Entwicklungs- und Maßnahmenplan. „Wir wollen die Kommunikation verbessern und vereinheitlichen besonders mit Blick auf die Besprechungskultur innerhalb der verschiedenen Teams. Zudem liegen die Schwerpunkte für zahlreiche Maßnahmen auf den Bereichen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, der Personalführung und der Weiterbildung.“ 

Sehr zufrieden mit den Veränderungen im Unternehmen zeigte sich auch Claudia Severin, die als Prozessbegleiterin das Projekt vor Ort betreute: „Das Unternehmen ist in der jüngeren Zeit durch erhebliche Veränderungen gegangen. Neue Strategien des Mutterkonzerns brachten interne Umstrukturierungen mit Wechseln in der Geschäftsführung und dem mittleren Management mit sich. Der Betrieb beschäftigt sich nun ausdrücklich mit dem Thema Personalführung. 2014 wurde ein Grundstein mit einem Werteleitbild gelegt. Jetzt soll ein Führungsleitbild entstehen“. Über die gute Zusammenarbeit innerhalb der Projektgruppe freute sich auch der Personalmanager. „Es gab nicht wirklich Berührungsängste. Das liegt auch daran, dass unser Geschäftsführer Thomas Schmidt, als er seine Stelle angetreten hat, in den ersten vier Monaten im Werk in allen Schichten gearbeitet hat, um die Leute und die Abläufe kennenzulernen“, sagt Wannovius.

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