AVG Köln mit Einstiegsurkunde des INQA-Audits ausgezeichnet

Die AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG Köln) hat die erste Phase des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur der Initiative Neue Qualität der Arbeit erfolgreich absolviert und erhielt dafür die Einstiegsurkunde des Programms. Radegund Beerlage, Abteilungsleiterin der AVG: „Wir sind in einer technisch und wirtschaftlich sehr dynamischen Branche angesiedelt. Technische Optimierungen an unseren Anlagen und Projekte zur Geschäftsfelderweitung sind an der Tagesordnung. Uns war es wichtig, ebenso tatkräftig an unserer Unternehmenskultur zu arbeiten. Das INQA-Audit bietet uns die Möglichkeit, die Innovationskraft der eigenen Mitarbeitenden dafür optimal einzusetzen.“

Die AVG Köln gehört zu den ersten 100 Teilnehmern im Pilotbetrieb des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur. Mit Hilfe des Programms können sich Unternehmen und Verwaltungen Klarheit darüber verschaffen, wie zukunftsorientiert ihre Organisations- und Personalpolitik ist und wo mögliche Verbesserungspotenziale liegen. 

Im Rahmen des Auditierungsprozesses, der im Herbst 2015 startete, wurden in einer anonymen Befragung der Mitarbeitenden und der Geschäftsführung bereits bestehende Maßnahmen und Veränderungsbedarfe ermittelt. Eine eigens eingerichtete, interne Projektgruppe, bestehend aus Mitarbeitenden aller Betriebsbereiche, erstellte daraufhin einen konkreten Entwicklungs- und Maßnahmenplan. Bettina Jäkel-Schmidt, die als Prozessbegleiterin beim Audit fungiert, stellt fest: „Die AVG hat bereits im Vorfeld des INQA-Audits viel für eine gute Mitarbeiterkommunikation und Personalführung getan. Durch eine sehr intensive und lösungsorientierte Zusammenarbeit in der Projektgruppe entstanden auf Basis der Kenntnis betrieblicher Praxis zahlreiche Maßnahmen, die Gutes noch besser machen. Beispielhaft seien die zahlreichen Angebote zur Gesundheitsvorsorge genannt, die jetzt gebündelt durch eine Ansprechpartnerin am Arbeitsplatz an den Mann und die Frau gebracht werden sollen: einfach und sehr wirkungsvoll. Und das entspricht sehr der Kultur im Hause.“

Insgesamt 16 Maßnahmen hat die Projektgruppe in den Bereichen Wissen und Kompetenz, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit und Personalführung erarbeitet. Sie sollen spätestens bis Oktober 2017 umgesetzt werden. Radegund Beerlage: „Das INQA-Audit gibt eine klare Struktur vor und bietet mit seinen Handlungsfeldern gleichzeitig eine große Vielfalt an Themen, die mittelständischen Unternehmen wie uns auf vielen Ebenen Hilfestellungen bieten. Die Herangehensweise des INQA-Audits, alle in den Veränderungsprozess miteinzubeziehen, ist bei uns voll aufgegangen.“

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