Deutscher Ruderverband e.V.

Deutscher Ruderverband e.V. setzt auf eine standortübergreifende Arbeitskultur

Anja Mauerhöfer, Cornelia Stampnik, Annika Wing, Daniela Geuke, Kerstin Rapp, Mario Woldt, Andreas König, Dorothee Dresel und die INQA-Prozessbegleiterin Wencke Schwarz.

Der DRV wurde 1883 in Köln gegründet und ist der älteste Verband des deutschen Sports, der allein aus Gründen sportlicher Betätigung und sportlicher Organisation gegründet wurde. Als "Verband der Vereine" ist der DRV basisdemokratisch organisiert. Grund genug, diese Kultur auch in den Arbeitsbedingungen zu manifestieren. Sportdirektor Mario Woldt erklärt im Interview, wie der Bundesverband nun mit Hilfe des INQA-Audits standortübergreifend und nachhaltig an seiner Unternehmenskultur arbeitet.

„Was hat Sie dazu bewogen, mit Ihrem Unternehmen am INQA-Audit teilzunehmen?“

Mario Woldt: „Der Deutsche Ruderverband ist ein besonders leistungsstarker Verband mit unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Akteuren: Dazu gehören unter anderem Mitarbeitende in der Verwaltung, Service-Angestellte, unsere engagierten Ehrenamtlichen im Breitensport und unsere Bundestrainer im Leistungssport. Unsere große Aufgabe besteht darin, die Kommunikation zwischen unseren deutschlandweiten Standorten zu optimieren und reibungslose Abläufe zu gewährleisten. Als Sportverband gehören hohe Stressphasen durch z.B. Weltmeisterschaften und die Olympischen Spiele, ebenso zum beruflichen Alltag, wie die Förderung des sportlichen Nachwuchses. Die Möglichkeiten und Instrumente des INQA-Audits nutzen wir nun, um uns angesichts der vielfältigen internen Anforderungen zukunftsfähig und noch professioneller aufzustellen – vom Trainer, über die Ruderakademie bis hin zur Verbandszentrale.“

„Welche Schwerpunkte haben Sie im Verlauf des INQA-Audits gesetzt?“

Mario Woldt: „In unserer Projektgruppe haben wir Ideen und Maßnahmen für die Bereiche Personalführung, Gesundheit und Wissen und Kompetenz entwickelt. Die klare Struktur des INQA-Audits hilft uns dabei, uns in vielen Bereichen weiterzuentwickeln und diese ideal miteinander zu verknüpfen. Dabei geht es auch darum, organisatorische Strukturen zu schaffen, um Stoßzeiten vor Wettkämpfen abzufedern und alle Beteiligten zu entlasten.“

„Wie lautet Ihr persönliches Fazit zum INQA-Audit?“

Mario Woldt: „Die selbst erarbeiteten Zielsetzungen des INQA-Audits bieten für uns den richtigen Rahmen, um standortübergreifend nicht nur kurzfristige Notlösungen, sondern nachhaltige Ergebnisse zu erreichen – für unsere Mitarbeitenden und für potenziellen Nachwuchs.“

© 2016 Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur